Leiter Experimentelle Neonatologie

PD Dr. Hemmen Sabir

Mail: hemmen.sabir@ukbonn.de

Universitätsklinikum Bonn
Frauenklinik
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Experimentelle Neonatologie

Den Kleinsten in unserer Gesellschaft eine normale und altersentsprechende Entwicklung zu ermöglichen ist das höchste Ziel unserer täglichen Arbeit. Die experimentelle Neonatologie untersucht hierfür in präklinischen Modellen, welche Ereignisse die normale Entwicklung dauerhaft beeinflussen können.

Der Fokus unserer Forschung liegt hierbei in der Untersuchung verschiedener schädigender Ereignisse – Hypoxie-Ischämie, Inflammation, Frühgeburtlichkeit – auf das sich entwickelnde Gehirn. Mit Hilfe verschiedener experimenteller Modelle untersuchen wir die zugrundeliegenden zellulären und molekularen Pathomechanismen, die das noch unreife Gehirn schädigen können. Die Erforschung neuer Therapiestrategien ist hierbei einer der Schwerpunkte unserer Arbeit.

Langfristig sind wir an der Übertragung unserer Forschungsarbeiten in den klinischen Alltag interessiert, um dauerhaft allen Kindern die besten Möglichkeiten zu bieten.

Aktuelles

Sauerstoffmangel bei Geburt – PD Dr. Sabir erhält Förderung durch die Bill & Melinda Gates-Stiftung

Schwerer Sauerstoffmangel ist weltweit eine der häufigsten Komplikationen im Laufe einer Geburt und kann zu schwerer Hirnschädigung führen. Eine Kältetherapie kann hierbei das Gehirn vor Schäden schützen. Doch diese Therapie ist in Deutschland bei jedem zweiten der betroffenen zeitgerecht geborenen Kinder nicht wirksam. Privatdozent Dr. Hemmen Sabir fand im Tiermodell heraus, dass dies der Fall ist, wenn das Neugeborene zusätzlich einer Infektion ausgesetzt war. Der Neonatologe will nun am Universitätsklinikum Bonn untersuchen, warum die Kältetherapie dann nicht mehr wirkt und welche alternativen Therapieansätze es gibt. Das Forschungsprojekt wird von der Bill & Melinda Gates-Stiftung mit 1,1 Millionen US-Dollar sowie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 325.000 Euro gefördert.

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