Arbeitsgruppe Bayerische Entwicklungsstudie (BEST)

Projektleitung Bonn:

Prof. Dr. dr. Peter Bartmann

Prof. Dr. Dr. Peter Bartmann
Mail: peter.bartmann@ukb.uni-bonn.de

Ansprechpartner Studienbüro
Dipl.-Soz.-Arb. Christian Koch
Tel.: 0228/287-33533

Mail: best@ukb.uni-bonn.de
Internetseite

Die Bayerische Entwicklungsstudie (BEST) hat Ihren Ursprung in der Münchner Perinatal-Studie (Südbayern) und der ARVO-YLPPÖ-Studie (Südfinnland). Für die BEST wurden von 01.01.1985 bis 31.03.1986 Neugeborene aufgenommen, die in einer definierten Region in Südbayern geboren wurden (sogenannte populationsgestütze Studie). Dies waren zu Beginn 8421 Kinder! Diese wurden mit ihren Eltern im Laufe der Zeit regelmäßig untersucht. Dies geschah zum Zeitpunkt der Geburt, mit 5, 20 und 56 Monaten für die Phase I der Studie. Die Studienfamilien aus Südfinnland wurden anschließend nicht weiter untersucht. Die Studienfamilien der BEST wurden mit 6 + 8 Lebensjahren in Phase II und mit 12/13 Lebensjahren in Phase III untersucht. Im Laufe der Studie richtete sich das Augenmerk der Untersuchungen vermehrt auf die sehr früh (< 32 Schwangerschaftswochen) und sehr leicht (< 1500g) geborenen Kinder und die Kontrollgruppe aus reifgeborenen Kindern.

Nach über 10 Jahren konnten erneut finanzielle Mittel für eine weitere Phase der BEST zur Verfügung gestellt werden. Im Sommer 2009 hat die Phase IV der BEST für die Dauer von 6 Jahren begonnen. In dieser Phase stehen ca. 770 Probanden und deren Eltern im Mittelpunkt der Nachuntersuchungen.

Die Studienmitarbeiter verteilen sich auf mehrere Studienstandorte. Das Studienbüro befindet sich an der Universitätskinderklinik in Bonn, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. Peter Bartmann. Die psychologisch, inhaltliche Leitung übernimmt Herr Prof. Dr. Dieter Wolke, am Psychologischen Institut der Universität von Warwick (England). In Augsburg befand sich das Büro der Untersucher für die inzwischen abgeschlossenen Probandeninterviews. In den Radiologischen Kliniken der Universität Bonn und am Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität in München fanden die funktionellen Kernspinuntersuchungen statt. Außerdem ist das Koordinierungszentrum für Klinische Studien in Düsseldorf für die Qualitätskontrolle der Studie zuständig.